Erste Kneipensitzung der Füsilier-Garde

Im ausverkauften großen Saal des Weinhaus Bluhm feierte die Füsiliergarde am Donnerstag die erste Kneipensitzung seit Bestehen der Garde.

 

Mehr als 50 toll kostümierte Gäste, darunter Piraten, Hühner, Tennisspieler, Matrosen und selbstverständlich zahlreiche Füsiliere saßen dicht an dicht.

 

Präsident Oliver Kohl eröffnete gemeinsam mit der Gastgeberin und Amazone Murielle Stadelmann die närrische Rostra. Das geniale Duo führte das Publikum erstklassig durch das vielfältige Programm.

 

Viele Größen der Mainzer Fassenacht brachten die Bühne konstant zum Beben.  „Der Wiesbadener Professor Dr. Poppel Rammelmeier“ alias Rudi Hube, ein Urgestein der Mainzer Fassenacht, erheiterte immer wieder das Publikum mit spitzen Kommentaren und Zitaten aus der Sicht unserer Nachbarn jenseits des Rheines. Plötzlich die Wandlung! Ganz der Alte, flog er als Rußpartikelteilchen mit seinem Kumpel Stickoxid um Meenz.

 

Michael Emrich erschien als „der eingebildete Kranke“ klagte den Anwesenden sein Leid und klärte darüber auf, dass man mit 37 Bier am Tag durchaus den Tagesbedarf an Vitamin C decken kann. 

 

Die einzigartigen „Almerindos“ Frank Brunswig und Thomas Becker ließen die Stimmung letztendlich eskalieren.

 

 

 

Bei ihrem Gesangsbeitrag der Extraklasse aus ihrer spanischen Rhythmusschule gab kein halten mehr. Die Lachmuskeln aller Menschen im Raum wurden maximal strapaziert.

 

Auch um Nachwuchsredner muss sich die Mainzer Fastnacht keine Sorge machen. Ob der 14-järige Luca Lautenschläger der dem Publikum mit der „Kurzsitzung“ einen schnellen Einblick über den Ablauf einer Sitzung gab oder unsere jüngste Nachwuchsrednerin Fiona unter den Fittichen von Rudi Hube, unsere Emotionen neu aufkochen ließ mit Ihrem wortgewandten Vortrag „66 Jahre Füsiliergarde“ und aus dem Schwärmen von der Garde gar nicht mehr heraus kam.

 

Für die gelungene musikalische Untermalung des Abends waren am Klavier und mit Gesang die „Gebrüder Werum“ (eigentlich Cousins ;-), tonangebend. Hier durfte das Kreppellied unter anderen traditionellen und weiteren eigenen Liedern gewiss nicht fehlen.

 

Und wer hätte gedacht, das eine stattliche Abordnung von 4 großartigen Gardetänzerinnen des Jugendballettes, sowie 3 hervorragenden Musiker des modernen Musikzuges mit einem fulminanten Klangkörper auf dieser gigantischen Bühne Platz finden!

 

Ein weiteres Highlight des Abends jedoch war unsere Gastgeberin Murielle Stadelmann. Sie vertraute wortgewandt der gespannten Menge, als neues Mitglied der Füsiliergarde, einen Ausschnitt aus dem „Tagebuch einer Amazone oder? de Franzoseklumbe goes Fassenacht!“ an. Murielles musikalische Einlagen (Rien de rien; das kleine Weinhaus), mit Ihrer überwältigenden Stimme, vollendet mit eigenen Texten, jagte den faszinierten Zuhörern, permanent eine Gänsehaut nach der anderen über den Rücken.

 

Sie hat Verstanden worum es geht bei der Garde: Es geht um ein Lebensgefühl.

 

Es war ein Abend ohne Traditionen, voller Spontanität, herzliche Gastfreundschaft, ein Experiment für alle unter stärkster Beanspruchung der Lachmuskeln, Freudentränen und wahnsinnig vielen schönen Emotionen. Dieser sensationelle Abend ging einfach viel zu schnell vorüber.

 

Das Experiment lieber Oli, ist dir gemeinsam mit allen Unterstützern mehr als Gelungen! Wir sagen DANKE und freuen uns jetzt schon auf „Kneipensitzung die Zweite“, denn...

 

de Kram klappt! 


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